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Wasser und Macht

EU-Trinkwasserrichtlinien-Entwurf

Die EU-Kommission gibt ihre Pl√§ne zur Liberalisierung der Wasserversorgung nicht auf, trotz der europ√§ischen B√ľrgerinitiative 'Right2Water'. Aussagen zur Subsidiarit√§t sollen in der neuen Richtlinie gestrichen, die Kompetenz der Kommission unzul√§ssig ausgeweitet werden. Wasserversorger werden zu reinen Wirtschaftsunternehmen. Die neuen Regelungen k√∂nnen f√ľr die Kommerzialisierung der Wasserversorgung und Privatisierung benutzt werden. Das entspricht genau dem EU-Vertrag, dessen Ziel es ist, alle Dienstleistungen zu liberalisieren - Stellungnahme A√∂W, 2.3.2018 - Stellungnahme VKU, 29.3.2018.

Der ober√∂sterreichischen 'O√Ė Wasser Genossenschaftsverband eGen' hierzu: Untergrabung der Anstrengungen zum fl√§chendeckenden (Grund)Wasserschutz; wichtige vorsorgende Schutzstrategien bleiben au√üen vor; f√ľhrt zu einem Verlust an kleinen Wasserversorgungen; verletzt die Prinzipien von Subsidiarit√§t u. lokaler Selbstverwaltung; unverh√§ltnism√§√üige Untersuchungsh√§ufigkeiten. Die durchschnittliche Wasserrechnung f√ľr den Familienhaushalt w√ľrde so statt 250‚ā¨/a auf 1000‚ā¨/a kommen. Entwurf ist strikt abzulehnen - O√Ė Wasser, 1.4.2018.

Nestle und das weltweit größte Aquifer

Weltwasserforum 2018: Mit Hilfe von Thinktanks und internationalen Orgaisationen wie UN, Weltbank, WHO und Nato soll der Zugriff auf's Trinkwasser weltweit - auch √ľber √∂ffentlich-private 'Partnerschaften' - kommerzialisiert werden. Nestle ist dabei, sich mit Hilfe des korrupten Staatschefs Temer den Zugriff auf das weltweit gr√∂√üte Aquifer in Braslilien zu sichern - Nachdenkseiten, 30.3.2018

Trinkwasserverordnung muss √ľberarbeitet werden

Die WHO fordert, dass unsere Trinkwasserverordnung √ľberarbeitet und den aktuellen Erfordernissen angepasst wird: derzeit wird das Wasser nicht nach Viren, Keimen, Mikrospurenstoffen, Mikroben untersucht. Erreger k√∂nnen √ľber das Trinkwasser √ľbertragen werden. Mikroschadstoffe nehmen immer st√§rker zu. Ihre toxische Wirkung ist nicht erforscht. N√∂tig ist eine Ultra- oder Nano-Filtration. Dadurch w√ľrde der qm-Preis Trinkwasser um lediglich ca. 10 ct steigen.

Mangelnde Kontrolle beim Trinkwasser
Gefahr im Trinkwasser?


Antibiotika-resistente Bakterien im Wasser

Multi-resistente gram-negative Bakterien (MRGN) nun auch in Gew√§ssern in Niedersachsen nachgewiesen. Diese breiten sich vor allem √ľber das Abwasser aus Kliniken oder aus St√§llen √ľber die G√ľlle auch in der Umwelt aus und k√∂nnen zu schwerwiegenden Erkrankungen f√ľhren k√∂nnen. Antibiotika-Experte Tim Eckmanns vom Robert-Koch-Institut: "Die Erreger sind anscheinend in der Umwelt angekommen und das in einem Ausma√ü, das mich √ľberrascht." 'Auf der Spur der Superkeime' - PANORAMA, 6.2.2018

J√§hrlich werden 131.000 Tonnen Antibiotika bei Tieren eingesetzt, etwa doppelt so viel wie bei Menschen, Tendenz steigend. Auch die letzten, sog. Reserve-Antibiotika werden schon f√ľr die Tiermast eingesetzt. 2050 werden wohl √ľber 10 Mio. Menschen j√§hrlich sterben, weil Antibiotika bei ihnen nicht mehr wirken. Bei staatlichen Kontrollen in deutschen Superm√§rkten befanden sich auf 66% der H√§hnchenfleisch- und auf 42,5% der Putenfleischproben resistente Keime. Siehe Fleischatlas - BUND, Seite 32. Viele weitere hochinteressante Themen hier.

‚Ėļ Nach dem Wasserhaushaltsgesetz m√ľssen Kommunen sich m√∂glichst √ľber eine eigene oder √ľber eine ortsnahe Wasserversorgung versorgen. Garmisch-Partenkirchen will einige Gemeinden von 2026 an nicht mehr beliefern - SZ, 18.5.2016

‚Ėļ Zeitbombe Trinkwasser - Kontext, 4.5.2016 ‚Ėļ

Die EU-Kommission verklagt Deutschland wegen zu hoher Nitratbelastung von Gew√§ssern - Grundwasser, Oberfl√§chengew√§sser, einschlie√ülich der Ostsee. Deutschland muss strengere Ma√ünahmen ergreifen. Nichts desto kann sich das Bundeswirtschaftsministerium nicht zu einer fortschrittlicheren D√ľngeverordnung durchringen - topagrar, 29.4.2016 - DIE WELT, 28.4.2016 - 'Gegen alle Fakten' - SZ, 14.5.2016

Bis zum letzten Tropfen - Europas geheimer Wasserkrieg. Arte Doku 2017
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Die EU verfolgt nach wie vor die Privatisierung der √∂ffentlichen Dienste, insbesondere der Wasserversorgung. Begonnen wurde mit den von der 'Finanzkrise' geschw√§chten Staaten Griechenland, Portugal und Irland - trotz der erfolgreichen europ√§ischen B√ľrgerinitiative 'Right2Water', die in der EU-Verfassung keinerlei Rechtsverbindlichkeit besitzt.

Palästina - ewiger Kampf ums Wasser
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Interview mit dem Hydrogeologen Clemens Messerschmid, der seit 20 Jahren in den von Israel besetzen Gebieten Palästinas, Gazastreifen und Westjordanland gegen die Wasserknappheit versucht zu anzukämpfen.
"Das Wasser, das auf mein Haus fällt, gehört nicht mir. Um Wasser in einer Zisterne auf meinem Hausdach zu sammeln, brauche ich eine Genehmigung von Israel."

‚Ėļ Wasserknappheit in Israel. Israel hat mit der schlimmsten D√ľrre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Pal√§stina vor 98 Jahren zu k√§mpfen - SZ, 26.6.2018

‚Ėļ Wird der Iran unbewohnbar? Wassernot im Iran - SZ, 5.1.2018<

Nach dem Wasserhaushaltsgesetz

m√ľssen Kommunen sich m√∂glichst √ľber eine eigene oder √ľber eine ortsnahe Wasserversorgung versorgen. Garmisch-Partenkirchen will einige Gemeinden von 2026 an nicht mehr beliefern - SZ, 18.5.2016

Zeitbombe Trinkwasser - Kontext, 4.5.2016

Die EU-Kommission verklagt Deutschland wegen zu hoher Nitratbelastung von Gew√§ssern - Grundwasser, Oberfl√§chengew√§sser, einschlie√ülich der Ostsee. Deutschland muss strengere Ma√ünahmen ergreifen. Nichts desto kann sich das Bundeswirtschaftsministerium nicht zu einer fortschrittlicheren D√ľngeverordnung durchringen - topagrar, 29.4.2016 - DIE WELT, 28.4.2016 - 'Gegen alle Fakten' - SZ, 14.5.2016

Die Wassersituation, Frontal21
Gefährliches Trinkwasser
Unser Trinkwasser wird weder nach Mikroben, Viren noch nach Mikro-Schadstoffen wie bspw. Medikamentenr√ľckst√§nde untersucht. Die WHO h√§lt unser bisheriges Trinkwasser-√úberwachungssystem f√ľr unzureichend. Deshalb ist es n√∂tig, dass in jeder Stadt B√ľrgerInnen Druck auf den kommunalen Wasserbetreiber aus√ľben, die Untersuchungen auszuweiten. Auf einen privaten Betreiber Druck auszu√ľben, ist nicht m√∂glich.
Zur Uranbelastung des Trinkwassers, siehe auch ‚Ėļ foodwatch - Link


Tiefste Tiefsee schwer schadstoffbelastet - dpa, 17.2.2017

‚Ėļ Gefahr f√ľr k√ľnftige Generationen: EnBW lagert die Filterst√§ube aus der M√ľllverbrennungsanlage Stgt.-M√ľnster im Salzbergwerk Heilbronn - KONTEXT, 2./3.11.2013

Zwei-Komponenten-Privatisierungszwang durch Ausschreibungs-Richtlinie und Schuldenbremse - Text

Expertin warnt vor Geiselnahme durch Multis - Big Buissiness bedroht Weltwasserziele - Text

‚Ėļ China - kein Respekt vor der Natur. Das gr√∂√üte Wasserumleitungsprojekt der Welt - SZ, 28.6.13

Verbrannte Erde in Spanien. Ist Wasser aus Deutschland die Lösung?
Es ist n√∂tig, das Wasser aus der b√ľrokratischzentralistischen Logik der Staatsgewalt zu befreien und den Staat der B√ľrger aufzuwerten.

TV-Gespräch mit der Berliner SPD-Abgeordneten und Mitinitiatorin des 'Berliner Wassertisches' Gerlinde Schermer
√ľber die Vorteile des Eigenbetriebs: "Geldmaschine private Wasserbetriebe"; anl√§sslich des Berliner Volksentscheids am 13.2.2011 f√ľr die Ver√∂ffentlichung der geheimen BerlinWasser-Verkaufsvertr√§ge. TV-Gespr√§ch


Wasserkonzerne Europas steuern EU-Parlamentarier ....Die Sahara breitet sich rasant via Spanien in Europa aus.

Eine nachhaltige Entwicklung basiert auf dem Respekt vor Mensch und Natur, der gesamten Schöpfung. Direkte demokratische Mitwirkungsrechte und wirtschaftliches Wachstum bedingen einander.

Der Kampf ums Wasser

Hier: der Staat Israel hat sich die Wasserquellen der staatenlos gehaltenen Pal√§stinenser genommen. ‚Ėļ FILM "BLUT F√úR WASSER": Teil 1 - 2 - 3 - 4 - 5

Wasser und Energie

Die Rolle der Atomkraft und der thermischen Großkraftwerke im Klima
Atomkraftwerke und zentralisierte thermische Gro√ükraftwerke erzeugen Hot Spots in der Landschaft und erh√∂hen damit die Varianzen unseres Klimas durch √úberhitzung und massiven Eingriffen in den Wasserhaushalt der Landschaft. Schon heute wird der gr√∂√üte Teil des zur Verf√ľgung stehenden S√ľ√üwassers f√ľr die r√§umlich ungleich verteilte Stromproduktion als K√ľhlwasser verwendet...

Die "billige" √Ėl-Zeit ist zu Ende
Die ökologische Sanitärtechnik betrachtet die organischen Abwasserinhaltstoffe als "nachwachsenden Rohstoff": Anstatt Abwasser unter großem Energieverbrauch zu reinigen, wird es zu Biogas vergoren - Abwasser wird zur Energiequelle.

Nur eine gesunde Landwirtschaft kann unsere Subsistenz, einen funktionalen Naturschutz und den Erhalt eines Klimas gewährleisten, in dem Mensch und Tier dauerhaft lebensfähig sind.

Mit erhobenem Haupt und nicht erhobenen Händen!
Mit klarem Verstand gegen staatlich legitimierte Willk√ľr und Umweltzerst√∂rung