Newsletter 13. Februar 2016

Ende der CO2-Verpressung in Deutschland:
Speicher nach 8 Jahren Forschung versiegelt. Ein großer Nachteil dieses Verfahrens: der Wirkungsgrad der Kraftwerken reduziert sich um bis zu zehn Prozentpunkte. Entsprechend mehr Kohle muss verfeuert werden. " Außerdem setzt sich immer mehr der Gedanke durch, Kohlendioxid nicht als lĂ€stigen und gefĂ€hrlichen Abfall zu betrachten, sondern als chemischen und energetischen Rohstoff " - â–ș Link

Britsches AKW Hinkley Point C noch viel teurer.
Mittlerweile soll der Bau mindestens 33,7 Milliarden Euro verschlingen, dazu kommen 108 Milliarden Euro SteuerzuschĂŒsse. Dank dieser riesigen Subventionen wird Hinkley Point zum Vorbild fĂŒr einige osteuropĂ€ische LĂ€nder wie Ungarn, Polen, Tschechien und die Slowakische Republik - â–ș Link.

In Stuttgart sind Autoabgase nur noch zu sechs Prozent an der Feinstaubbelastung (PM 10) beteiligt
Woher kommt wohl der Rest? Sicher nicht in erster Linie von privater Holzfeuerung. In unserer Stadt werden tĂ€glich 1328 Tonnen MĂŒll verbrannt. Und es laufen 2 Kohlekraftwerke... â–ș Link. Bei Stickoxiden teilen sich Verkehr und Kohlekraftwerke den Ausstoß zu jeweils ca. 50%, bundesweit.

Der chinesische Staatskonzern Beijing Enterprises kauft 18 ehemals E.On gehörende MĂŒllverbrennungsanlagen.
Wer hindert jetzt die Chinesen daran, ihren giftigen SondermĂŒll in Deutschland zu verbrennen? - â–ș Link

'Asphalt fĂŒr die Riesterrente'.
Autobahnen vor der Privatisierung. Die Bundesregierung schiebt der notleidenden Versicherungswirtschaft unser Autobahnnetz zu, damit diese wieder eintrĂ€gliche Renditen erwirtschaften kann - â–ș Link. Hier auch Infos ĂŒber die geplante Bundesfernstraßen-Gesellschaft. Bundes- und LĂ€nderrechnungshof/ höfe kritisieren die unnötig hohen Kosten durch die Abtretung öffentlicher Aufgaben. -------------------------------------------------------------------------------------------- Termine
a) Donnerstag, 18. Februar, 16.30h, Abstimmung im Gemeinderat ĂŒber die Rekommunalisierung des FernwĂ€rmenetzes

b) Demonstration 5 Jahre Fukushima / 30 Jahre Tschernobyl / "Tschernobyl und Fukushima - Atomkraft gefÀhrdet uns alle" Sonntag, 06.03.2016, 13.00 Uhr - Treff: Bahnhof Kirchheim/N. Demo zum AKW Neckarwestheim

c) 30 Jahre Tschernobyl - 5 Jahre Fukushima "Leben mit der atomaren Katastrophe" Samstag, 05.03.16, 19.30 Uhr, Stuttgart, BĂŒrgerzentrum West, Bebelstrasse 22. . Augenzeugen berichten aus Japan und Belarus mit: S.Hattori u. K.Ebinger musikalische Umrahmung: Freier Chor, Stuttgart - Eine Veranstaltung der Ärzte zur VerhĂŒtung des Atomkrieges (IPPNW) u.a.


Ulrich Jochimsen, Barbara Kern, Stuttgarter Wasserforum
www.100-strom.de - www.ulrich-jochimsen.de

Sehr hĂ€ufig in Stuttgart, schlecht fĂŒr uns:

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Newsletter 3. Februar 2016

OHNE DEZENTRALE SPEICHER KEINE ENERGIEWENDE
Zusammenspiel von E-MobilitĂ€t und Energiewirtschaft unterstĂŒtzt die Energiewende: "Das Auto als aktiver Speicher und virtuelles Kraftwerk", ein Forschungsprojekt der Hannoveraner Stadtwerke-Tochter Enercity und Daimler Benz. Daimler Benz muss innovative, dezentrale Speicherprojekte mit den 100% kommunalen Stadtwerken Hannover auf den Weg bringen. Mit EnBW in Stuttgart scheint das nicht zu funktionieren - â–ș Link. Im unbekannten Dardesheimist das schon seit Jahren Praxis! Die Stadt arbeitet konkret an der Umsetzung der Energiewende: Systemintegration, Verteilnetzsicherheit und ElektromobilitĂ€t - â–ș Video, leider Stand 2012.

Power-to-Gas ist Sieger der Umfrage 'Top 20-Innovationen'. Ausbau der Power-to-Gas-Anlagen an Windparks wird als die technisch wichtigste Innovation angesehen - â–ș Link. Wenn das Ministerialdirigent Dr.-Ing. Hartmut Euler in Kiel wĂŒsste! Mehr Info: â–ș Link


NEUENTWICKLUNGEN "Wasserstoff - Die frische Energie"- Interview mit Hannes Jaenicke - â–ș VIDEO - Jaenicke: - â–ș Link.
Ob im Eigenheim oder auf der Autobahn: Wasserstoff und Brennstoffzelle sind ein Quantensprung im Umwelt- und Klimaschutz. Die Initiative 'Wasserstoff Brennstoffzelle Deutschland' setzt sich fĂŒr eine flĂ€chendeckende EinfĂŒhrung von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien in 2016 ein.

Das deutsche Schienennetz ist nur zu rund 50% elektrifiziert. Die Brennstoffzellen-ElektromobilitĂ€t stellt eine emissionsfreie und perspektivisch energieeffizientere sowie kostengĂŒnstigere Alternative dar. Symposium 'Brennstoffzellen- ElektromobilitĂ€t im Schienenverkehr am 10. Febr. 2016 in Berlin

Airbus-Beteiligung an Local Motors: Die Produktion von Elektro-Fahrzeugen per 3D-Drucker hat das Interesse des grĂ¶ĂŸten europĂ€ischen Flugzeugbauers geweckt. Daher beteiligt sich Airbus an der jungen US-Firma - â–ș Link

" Wir erleben jetzt das Ende der Dummheit" Zukunftsforscher Lars Thomsen: im GesprĂ€ch mit dem Fokus sagt er der ElektromobilitĂ€t eine glĂ€nzende Zukunft voraus â–ș Link

Ulrich Jochimsen und Barbara Kern, Stuttgarter Wasserforum
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PS: Daimler muss ab 15.2.2016 seine benzinfressende Flotte Car2go aus Kopenhagen abziehen, weil in Kopenhagen E-Autos fahren sollen.

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