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Batterie-Kraftwerke stabilisieren das Stromnetz

Der Ausgleich von Schwankungen im Stromnetz durch die sogenannte Primärregelleistung war bislang vor allem eine Aufgabe für konventionelle Kraftwerke. Der Essener Kraftwerkekonzern Steag hat nun erstmals Großbatterien für die Erbringung von Primärregelenergie eingesetzt - e21digital.de, 1/2017.
► Caterva und Vattenfall kooperieren für Vermarktung von Regelenergie aus Speichern - pv-magazine 13.1.2017 - ► 20-Megawatt-Speicher zur Frequenzregulierung. Das Projekt mit NGET in Großbritannien ist ein Meilenstein für ganz Europa. RES zufolge reagieren Batteriespeicher mit höherer Regelgeschwindigkeit und -genauigkeit auf Schwankungen im Netz als konventionelle Kraftwerke - pv-magazine, 27.6.2016.

Trassen sind Schwarzbauten

Grünen-Politikerin Brigitte Artmann stützt sich auf die Aarhus-Konvention, die auch Deutschland unterzeichnet hat und kündigt Klage an - onetz, 8.9.2016
Für Kritiker wie Dörte Hamann vom "Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse" aus Leinburg bei Nürnberg ist "der Netzentwicklungsplan NEP laut Aarhus-Konvention nicht rechtskonform" - DGS, 13.1.2017.

Teure Erdkabel: 3 bis 8 x teurer als Freileitungen, Reparatur kann Wochen dauern, halten max. 40 Jahre - SWRinfo, 7.6.2016

Bauern fordern Maut für Stromtrassen - SZ, 27.12.2016

Eine dritte Trasse kommt ins Spiel: Netzbetreiber Amprion plant neue Stromtrasse zwischen Emden und Meerbusch-Osterath - TAZ, 6.10.2016

Teure Erdverkabelung - TAZ, 30.9.2016

Lukrativer Trassenbau

Derzeit zahlt ein Durchschnittshaushalt in Deutschland jährlich 247 Euro für das Stromnetz und damit mehr als an EEG-Umlage. Trassenbau lohnt sich für die Netzbetreiber. Die Kosten für den Netzbau belasten sie nicht, diese holen sie sich von uns Stromkunden zurück. Für ihre Investitionen in die Strom- und Gasnetze jedoch erhalten sie staatlich garantierte Renditen - deutlich oberhalb des marktüblichen Niveaus: 9 % - pv magazine, 6.9.2016 - Gutachten, Universität Lüneburg, Sommer 2016

Feldheim - das größte Batteriekraftwerk Europas

Die rund 3.360 Speichermodule kommen vom südkoreanischen Konzern LG Chem, Kapazität 10 MWh. Innerhalb von 30 Sekunden steht die abgeforderte Energie bereit
photovoltaik.eu, 8.9.2015. Das kleine brandenburgische Feldheim, heute das Mekka für dezentrale Energien, hatte - um sich komplett auf erneuerbare Energien umstellen zu können - kurzerhand neben dem E.On-Netz in der Gemeinde sein eigenes Stromnetz gebaut ► Video

Pumpspeicherwerk Atdorf

EnBW will das größte Pumpspeicherwerk Deutschlands bauen - ein völlig unnützes Projekt für die Energiewende. Mit Unterstützung von BW-Umweltminister Franz Untersteller soll das Projekt nun in Windeseile durchgedrückt werden, fast 1500 Grundstückseigentümer sind betroffen.
Bis zu 1000 Brunnen könnten versiegen, und eines der schönsten Naherholungsgebiete mitsamt seiner sichtbaren Geschichte würde überflutet. Pumpspeicherwerke sind völlig untauglich für die Energiewende. Sie sind viel zu klein. Und sie können nur rentabel betrieben werden, wenn erneuerbare Energie weiter behindert wird - Info, 24.5.2016 - StZ, 18.5.2016

Aber: die Kapazität von 1 Million Elektrofahrzeugen liegt in der Größenordnung der Hälfte aller deutschen Pumpspeicherkraftwerke, so Marcus Bollig von BMW - springerprofessional, 31.5.2016

Zentralisierung des Stromnetzes

Zentralisierung des Stromnetzes
führt unweigerlich zu Katastrophen

Das Märchen vom knappen Strom
Das Märchen vom knappen Strom dient der Zentralisierung und damit der Stör-Anfälligkeit der Stromnetze. Wogegen die Dezentralisierung - z.B. mit Kraft-Wärme-Kopplung - die Versorgungssicherheit erhöht.

Schlachtfeld Internet
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Dezentraler Netzbetrieb

besonders wichtig bis Min. 10.30

Erdkabel – eine weitere Erscheinung in der Gespensterdebatte um Stromengpässe - DIW Wochenbericht_42, Claudia Kemfert, 14.10.15

► Wenn sich die Heimspeicher durchsetzen, hat das innerhalb weniger Jahre ein völlig anderes Versorgungssystem zur Folge - pv-magazine, 19.11.15

► Das "10.000 Häuser Programm" für Bayern, seit 15.9.2015, siehe Energieatlas. Ein weiterer Schritt zur energiepolitischen Unabhängigkeit Bayerns. Gefördert werden solche energetischen Maßnahmen, die der Netzstabilität dienen, z.B. Speicher - nedap.

SüdLink-Trasse nicht begründbar


Der SüdLink-Streit eskaliert. Deutschlandfunk, 'Hintergrund':

Und: Windkraftausbau in Bayern nur für ortsfremde Investoren behindert - min 14,55

Energiekarte_100.png

. Deutsche Energiewende - aktuelle, vergrößerbare Deutschlandkarte, Handelsblatt, 26.6.2015

► Zum Vergrößern hier klicken

NETZENTWICKLUNGSPLAN STROM 2025

VERSION 2015 - netzentwicklungsplan.de, Oktober 2015

Wir brauchen keine Stromtrassen

llse Aigner, Energie- und Wirtschaftsministerin Bayerns: die beiden HGÜ-Leitungen sind zur Sicherstellung der Versorgung Bayerns nicht notwendig, vielmehr ist eine 'Speicheroffensive' gefordert. Auch sei vorübergehend Strombezug aus Österreich möglich ► mehr

Prof. Christian Hirschhausen, DIW: Wir haben kein Netzproblem! "Auch nicht nach der Abschaltung der AKW´s 2022. Es sind keine Engpässe vorhanden. Jeder der etwas Anderes behauptet, kennt sich entweder nicht aus oder vertritt andere Interessen". Auch Hirschhausen befürwortet die Zusammenarbeit mit Österreich. "Es ist ein Skandal, dass im 21. Jahrhundert immer noch Häuser/Gemeinden vom Abbaggern aufgrund von Kohleabbau bedroht sind" ► mehr

Neue Fernübertragungsleitungen oder Stromspeicher -

Weichenstellung für den Umstieg auf Erneuerbare Energien? Oder weiter fossil. Dipl.-Ing. Wolf von Fabeck, Geschäftsführer im Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) - Vortrag, 24.3.2015

Neue Leitungen im Widerspruch zur Energiewende

Prof. Dr. Lorenz Jarass: weniger Kohlestrom und mehr Erneuerbare Energien - DGS, 6.3.15

Die Lüge vom Netzausbau

Strom-Trassen in den Süden überflüssig! Österreich lockt mit Angebot, die Leistung aller bayerischen Atomkraftwerke zu ersetzen (10 GW), bis Bayern dezentrale Strukturen aufgebaut hat. - SZ, 2.12.2014


Bürger machen mobil: 'Licht-an für eine dezentrale Stromversorgung' - Schnaittach, 8.11.14

► Kurz und bündig: Argumente gegen die Hochspannungstrassen

Der Bau neuer Fernstromtrassen verhindert die Energiewende
Die Trassen dienen dem Transport von Kohlestrom. Wolf von Fabek, Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. ► Link, 27.10.2014

Mobilfunk-Bürgernetz

Mitmachen, statt nur Surfen! - SZ, 26.11.2014

► Über den politischen Hintergrund des Netzausbaus
Bernhard Maron, Klaus Novi Institut e.V., Köln, Text
Stromtrassen für die Kohlewirtschaft
. Lorenz Jarass zur Stromtrasse "SuedLink"
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Gleichstrom gehört die Zukunft

Unabhängigkeit vom Versorger und erhebliche Stromeinsparung möglich.
iPhones, iPads, LED-Lampen, Computer, Elektroautos und Batterien, das Radio, Telefon, der Router - alle brauchen sie Gleichstrom und alle hängen sie an kleinen, schwarzen Netzteilen, die den Gleichstrom erst herstellen. Die Steckdose liefert jedoch Wechselstrom. Die Kosten, Wechselstrom auf Gleichstrom umzuformen, sind erheblich.
Das Haus könnte sofort ein Gleichspannungsnetz haben.
Das Gleichstromhaus - Link

► Das Berliner Unternehmen Skytron betreibt PV-Anlagen in den Zeitzonen von Pakistan bis Portugal - pv magazine, 18.9.15
► HV-Gleichstrom-Übertragung statt HV-Wechselstrom - Text
► Von Brunsbüttel nach Norwegen, 2019 - SZ, 14.10.2014

Automatisierung der Gesellschaft - bald wird alles anders - Text
Dioden an die Macht! Die LED-Technik steht für niedrigen Energieverbrauch und Langlebigkeit - Text

Netze_Autobahnen300.jpg


Karte aus: S.Z. v. 31.5.2012, 'Autobahnen für den Strom'

◄ ◄ der von den Energie-Konzernen vorgelegte Netzausbau-Plan lässt Windparks an der Westküste Schleswig-Holsteins, in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern links liegen.


Netzeinspeisung weiter reduziert - Text

Deutschland droht Überspannung. Die neue rot-grüne Regierung in Schleswig-Holstein plant, bis 2020 aus Windkraft dreimal so viel Strom zu produzieren, wie das Land selbst verbraucht, 2/3 für den Export in den Süden. Ähnlich planen Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Der Süden Deutschlands will jedoch selbst Strom erzeugen - Text

Der mit dem "Gesetz zur Beschleunigung des Ausbaus des Höchstspannungsnetzes" avisierte Netzausbau ist für eine Dezentralisierung der Enerneuerbaren Energien kontraproduktiv. Text Bernhard Maron